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Geschichte

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Die Stadtbücherei Völkermarkt ging aus dem „Deutschen Schulverein Südmark“ hervor. Dieser wurde
zugleich mit der seinerzeitigen Bürgerschule (heute Hauptschule) gegründet. Im Jahre 1901. Der
seinerzeitige Bürgerschuldirektor Albin Bohrer war der Gründer. Er leitete die Bücherei bis zum Jahre
Nach Direktor Bohrer folgte Frau Käthe Schlauf. Sie leitete die Bücherei von 1912 bis 1928. Nach Frau
Schlauf folgte die Volksschullehrerin Stefanie Hoder, die später Frau Direktorin Hoder wurde und
die für jeden, der sie kannte, ein Begriff war. Sie leitete die Stadtbücherei 40 Jahre lang (30. Oktober
1928 – 30.Oktober 1968) und war Kopf und Herz der Bücherei.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahre 1946, wurde die Stadtbücherei neuorganisiert, durch Frau Dir.
Hoder. Hilfe erhielt sie dabei von Frau Pötsch, die ihr tatkräftig geholfen hat, Frau Alfreda Kadiunig
und ihrem Sohn Wolfgang, der später am Landesgerichtsrat ein bekannter Richter wurde. Danach
folgte auch Helga Wiegele, die schon während des Krieges (1939-1945) Frau Dir. Hoder half, und
später kam Frau Grete Zöhrer hinzu, sie war auch Gemeinderätin der ÖVP.
Bis in die Siebzigerjahre herauf arbeiteten alle in der Bücherei ehrenamtlich. Aus Idealismus. Aus

Liebe zum Buch. Die Arbeit des Büchereileiters bzw. der Büchereileiterin und der Helferinnen war
kein Beruf. Sie war eine ehrenamtliche Tätigkeit, ein nicht entlohntes Ehrenarmt.
Erst, als Helga Wiegele Büchereileiterin wurde, wurde aus dem Ehrenamt so etwas wie eine
Nebenbeschäftigung. Mit einer Aufwandentschädigung. (Allen unseren Vorgängern gebührt unsere
Anerkennung, unsere Bewunderung, unser Dank!)                                                                                                              
Die Bücherei hatte keinen richtigen Hauptsitz und war immer nur untergebracht worden. Immer
wieder musste sie übersiedeln. Am Anfang war sie in der alten Bürgerschule, im 2. Stock. Dann
kam sie in den 1.Stock des Kaufhauses Korak und dann in die alte Volksschule (am Hauptplatz).
Zuerst ebenerdig, dann in den 1.Stock. Danach übersiedelte sie ins Stadtamt… (Seite 9). Die
Übersiedlungen sollen vor allem durch die militärischen Besetzungen durch Jugoslawien und durch
die Engländer (1918 und 1945) sowie auch durch den Abwehrkampf verursacht worden sein. …(Seite

10) Bevor die Stadtbücherei endgültig sesshaft werden konnte, wurde sie noch in ein Klassenzimmer
der Frauenberufsschule untergebracht. Dort wurde sie dann von Herma Schotkovsky-Storfer
übernommen, die auch die Chronik der Mediathek Völkermarkt zu Papier brachte.
Die Nachfolgerin von Frau Direktorin Hader war Frau Helga Wiegele. Sie leitete die Bücherei von
1968 – 1974 und auch bei ihr war die Bücherei in den besten Händen. Im Jahre 1974 ging sie dann in
Pension. Ihre Nachfolgerin war Frau Brigitte Engl. Sie leitete die Bücherei von 1974 bis 1977.
Danach folgte Frau Herma Schotkovsky-Storfer. Hilfe bekam sie von Frau Maria Zelloth, Frau Gerda
Köll und 1985 folgte auch Frau Heide Bolt. Frau Schotkovsky-Storfer leitete die Bücherei von 1977 bis
1991. Ihre Nachfolgerin wurde Frau Heide Bolt.

Als die Bücherei noch in der Frauenberufsschule war, betrug der Buchbestand rund 6.000 Bücher.
Heute sind es über 19.600 Bücher. Die Bücherei übersiedelte im Dezember 1984 ins Stadthaus, dem
damals neuerbauten Mehrzweckhaus, ins Untergeschoß. Am 15.Dezember 1984 wurde die neue
Bücherei eröffnet. 2007 siedelte die Bücherei in die Mettingerstraße.16, unter der Volksschule, und
wurde in die Mediathek umbenannt. Die Mediathek wurde dann auch zur Schulbibliothek der praxis- Hak Völkermarkt, Alpen-Adria-Volksschule und der Franz Mettinger Volksschule.